Groden-Kranich: Die Stadt und Landkreis erhalten umfangreiche Fördermittel aus Berlin

21.12.17

Mainz/Berlin, 20.12.2017

„Mit insgesamt rund 814.000 Euro werden die Stadt Mainz und der Landkreis Mainz-Bingen bei der Neuausrichtung der Eingliederungshilfe umfangreich durch den Bund unterstützt“, zeigt sich die Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich erfreut. Um sicherzustellen, dass der mit dem Bundesteilhabegesetz verbundene Systemwechsel gelingt, hatte der Bundestag eine entsprechende Umsetzungsunterstützung mit in das Gesetz aufgenommen. Ziel dieser finanziellen Maßnahme, die bis Ende 2021 laufen wird, ist es, dass die Verwaltungen vor Ort frühzeitig individuelle und für sie sinnvolle Modellprojekte entwickeln können. Hierfür erhalten die Stadt Mainz rund 409.000 Euro und der Landkreis Mainz-Bingen 405.000 Euro.

„Es ist gut und richtig, dass die Stadt und der Landkreis ihre Bemühungen bündeln möchten und eine gemeinsame Kooperation anstreben“, berichtet die Abgeordnete weiter. So kann aus ihrer Sicht nicht nur durch die erhöhte Fördersumme ein Mehrwert erreicht werden, sondern auch zugleich eine gemeinsame Versorgungsregion zum Wohle der Betroffenen entstehen. „Hiermit können beide Partner auch von den jeweils unterschiedlichen Wohnangeboten profitieren, da unterschiedliche Zielgruppen auch unterschiedlich untergebracht werden müssen“, betont Groden-Kranich. Sie wünscht der Stadt und dem Landkreis bei der Umsetzung und Entwicklung dieses Modellprojektes gutes Gelingen und steht bei aufkommenden Problemen gerne zur Verfügung.

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