Brief aus Berlin: 03/2020

14.02.20

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser,

"Meenzer Kreppel" für die Kanzlerin

„Meenzer Kreppel“ für die Kanzlerin

die Woche begann in weiten Teilen Deutschlands mit sturmbedingten Verkehrsproblemen, so dass ich, genau wie viele andere Abgeordnete, erst verspätet nach Berlin anreisen konnte. Auch unsere innerparteilichen „Sturmböen“ und die Nachwirkungen der unglücklichen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen waren natürlich noch präsent in den diversen Gremien und persönlichen Gesprächen. Nun ist es jedoch wichtig, alle Kräfte der Union nicht auf Personaldebatten, sondern auf die inhaltliche Arbeit zu richten, denn Aufgaben gibt es für die große Koalition innen- und außenpolitisch wahrlich genügend.
So haben wir diese Woche einen Koalitionsantrag für die künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nach dem Brexit verabschiedet. Wir streben auch weiterhin eine enge Partnerschaft an. Dabei müssen zentrale EU-Interessen und die Kompetenzen der Mitgliedstaaten jedoch ohne Wenn und Aber gewahrt bleiben. Wir alle profitieren enorm von einem kontinuierlichen und offenen Austausch mit europäischen Kolleginnen und Kollegen. Das wurde am Mittwoch im Auswärtigen Ausschuss deutlich, den wir in Teilen gemeinsam mit französischen Außenpolitikern gestalteten. Und auch ein Gespräch mit den Generalsekretären der finnischen Parteien auf Einladung der Botschafterin war extrem spannend. Wir tauschten uns neben aktuellen politischen Themen ganz generell über das Wesen unserer demokratischen Staaten aus und waren darin einig: Demokratie lebt vom Mitmachen und kann nur dadurch gelingen!
Einen ganz wunderbaren Termin hatte ich am Dienstag, als ich unserer Bundeskanzlerin frische Kreppel aus Budenheim überreichen durfte. Bäcker Mario Peter Berg hatte die Kreppel als närrischen Kommentar zur neuen Bon-Verordnung mit essbaren Bons belegt, und sein Vater Peter Berg ließ der Kanzlerin außerdem noch den diesjährigen Wackeldackel-Orden der Dalles-Ehrengarde durch mich überreichen – ein echter Meenzer Moment hier an der Spree!
Gestern haben wir im Bundestag ausführlich über die Lage im Sudan debattiert und die deutsche Beteiligung an der UN-Friedensmission UNAMID verlängert. Im Gegensatz zu vielen anderen Krisengebieten erleben wir im Sudan eine ausgesprochen positive Entwicklung hin zu einer demokratischen Zivilgesellschaft, die sich für die gesamte Region am Horn von Afrika als stabilisierender Anker erweisen kann – und die wir gemeinsam mit unseren Partnern und den Vereinten Nationen unbedingt unterstützen sollten. Meine vollständige Rede finden Sie hier.
Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen vergnügten und liebevollen Valentinstag und ein schönes Wochenende. Ich selber werde bei den Bohnebeitel und in Alt Gunsenum närrisch unterwegs sein, nachdem ich an den vergangenen Wochenenden schon tolle Sitzungen im Landkreis erleben durfte.
Ihre Ursula Groden-Kranich

Der ganze Brief als PDF

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen