Fassenachtsbrief: 05/2019

28.02.19

Helau liebe Narren,

 

Kreppel selbstgemacht

Kreppel selbstgemacht

 

endlich ist‘s wieder soweit,

Die Narren regieren nun weit und breit.

Durch Winterferien in diesem Jahr

war der Jugendmaskenzug schon da.

Und auch in Hexem, was ‘en Spaß

waren die Kinder schon uff de Gass.

Die Sonne hat es gut gemeint

und die Kinder in Hechtsheim und Mainz fröhlich bescheint!

 

Nun steuern wir auf den Höhepunkt zu,

erst am Aschermittwoch gibt es wieder Ruh’!

Die Nächte sind kurz und die Sitzungen lang,

Gut, dass mer sich überall mit Fleischworscht stärken kann.

Zur Last Night der Prinzengarde will ich an Altweiberfassenacht gehn,

um das schönste Männerballett der ganzen Region zu sehn.

Und am Freitag bin ich wie jedes Jahr

bei Mainz bleibt Mainz im Schloss das ist klar.

 

Und wenn die Nacht dann zu Ende geht,

Samstagmorgen bei der Kleppergarde traditionell eine Stärkung bereit steht.

Mittags geht es nach Gonsenheim dann

Wo ich der Ortsvorsteherin bei der Rathauserstürmung beistehen kann.

Dann ziehe ich mit durch Gonsenheim

Und kehre zum Abschluss in der Breiten Straße noch ein.

Dann wollen mein Mann und ich noch zur Sitzung des MCC,

wo ich als Ratsfrau seit Jahren immer am Fassenachtssamstag hingeh’

 

Zum Gottesdienst geht’s Sonntag in den Dom schon um acht

Natürlich kostümiert, wird Gott die Ehre gebracht.

Danach gibt es Frühstück bei der Ranzengard

Und dann lauf ich mit bei der Gardenparad’!

Dann brauch ich eine kurze Pause,

Denn um 16.11h gibt es die nächste Fassnachtssause.

Beim MCV im Gutenbergsaal,

So langsam kommt es zum Fassenachtsfinal’.

Aber wir haben noch lange nicht genug

Es wartet der Rosenmontagszug!

Als Dragonerin wie seit vielen Jahren

Werde ich laufen und nicht auf dem Wagen gefahren

Denn da trifft mer viel Leute, die mer lange nicht gesehn

Es ist immer wieder herrlich durch die Mainzer Straßen zu ziehn.

 

Nach dem Zug gibt es Kreppel, frisch gebacken, sehr fein

Und Spundekäs mit Brezel, das muss jed’ Jahr so sein.

Am Dienstag wird’s ruhiger, die Kraft wird gespart, denn am Nachmittag geht’s schnell auf die Kappenfahrt.

Und wenn dann die Zeiger auf 24 Uhr stehn,

wir leise in Aschermittwoch und Fastenzeit gehn.

Aber noch wird gefeiert, geschunkelt, gelacht

Wir genießen die Tage der Fassenacht.

Ich grüße Sie alle mit rot, weiß, gelb und blau

Mit Dragoner voraus und dreimal Helau.

 

Ihre Ursula Groden-Kranich

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