Neues aus Berlin

Persönliche Erklärung: Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes

Juni 24, 2021
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Heute stimmen wir über eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes ab. Ich stimme diesem Gesetz am Ende langer, schwieriger und harter Verhandlungen zu. Denn wir haben als CDU/CSU-Bundestagsfraktion – gegen den Widerstand von SPD und Teilen der Bundesregierung – am Ende dafür gesorgt, dass Einschränkungen der Landwirtschaft ausgeglichen werden und kooperative Ansätze möglich bleiben.

Meine Persönliche Erklärung finden Sie hier

Was Bund und Länder am 13. Dezember beschlossen haben: Der „harte Lockdown“ kommt am 16. Dezember.

Dezember 13, 2020
Aktuell

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben heute weitreichende Einschränkung des öffentlichen Lebens beschlossen. Ab Mittwoch, den 16. Dezember, gilt ein „harter Lockdown“. Diese Entscheidung war richtig und wichtig, um unsere Kliniken – die vielerorts schon überlastet sind – nicht gänzlich zu überfordern.

Folgendes gilt ab Mittwoch:

1. Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig. Wie bereits auf der regulären Konferenz am 2. Dezember vereinbart, werden die Länder die bis zum 20. Dezember 2020 befristeten Maßnahmen im Rahmen der Anpassungen ihrerLandesverordnungen bis zum 10. Januar 2021 verlängern, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft.

2. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

3. Auch in diesem besonderen Jahr sollen die Weihnachtstage gemeinsam gefeiert werden können. Angesichts des hohen Infektionsgeschehens wird dies jedoch nur in deutlich kleinerem Rahmen als sonst üblich möglich sein. In Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen werden die Länder vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember 2020 -als Ausnahme von den sonst geltenden Kontaktbeschränkungen- während dieser Zeit Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet. Angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens wird noch einmal eindrücklich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, Kontakte in den fünf bis sieben Tagen vor Familientreffen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren (Schutzwoche).

4. Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems.

5. Der Einzelhandel mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel, der Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, der Abhol- und Lieferdienste, der Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, derApotheken, der Sanitätshäuser, der Drogerien, der Optiker, der Hörgeräteakustiker, der Tankstellen, der Kfz-Werkstätten, der Fahrradwerkstätten, der Banken und Sparkassen, der Poststellen, der Reinigungen, der Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, der Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, des Weihnachtsbaumverkaufs und des Großhandels wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten.

6. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

7. Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen.

8. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office- Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.

9. Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.

10. Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird gewahrt, es gilt Maskenpflicht auch am Platz, der Gemeindegesang ist untersagt. Bei Zusammenkünften, in der Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, ist ein Anmeldungserfordernis einzuführen. In den kommenden Tagen werden darüber hinaus Gespräche innerhalb und mit den Glaubensgemeinschaften geführt, um im Lichte des weiteren Infektionsgeschehens zu geeigneten Regelungen für religiöse Zusammenkünfte zu kommen.

11.Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Bund unterstützt diese mit medizinischen Schutzmasken und durch die Übernahme der Kosten für Antigen-Schnelltests. Neben dem Tragen einer FFP2-Maske ist in der aktuellen Phase hoher Inzidenz fast im ganzen Bundesgebiet das Testen des Pflegepersonals wichtig. Die Länder werden zudem eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen. Solche regelmäßigen Tests sind ebenso für das Personal in mobilen Pflegediensten angezeigt. In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucherinnen und Besucher verbindlich werden.

12. Bund und Länder betonen erneut, dass über die gemeinsamen Maßnahmen hinaus gemäß der Hotspotstrategie in allen Hotspots ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept regional umgesetzt werden muss. Bei weiter steigendem Infektionsgeschehen sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Bei besonders extremen Infektionslagen mit einer Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche und diffusem Infektionsgeschehen sollen die umfassenden allgemeinen Maßnahmen nochmals erweitert werden, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen. Insbesondere sollen in Regionen lokale Maßnahmen nach § 28a Abs. 2 InfSchG spätestens erwogen werden, darunter auch weitgehende Ausgangsbeschränkungen, wenn die Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche überschritten wird.

13. Bund und Länder appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger in der Zeit bis 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland abzusehen. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung verpflichtend ist, und dass eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr besteht. Eine Beendigung der Quarantäne nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde.

14.Die Maßnahmen führen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch im kommenden Jahr weiterhin erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Daher wird der Bund die betroffenen Unternehmen, Soloselbständigen undselbständigen Angehörigen der Freien Berufe auch weiterhin finanziell unterstützen. Dafür steht die verbesserte Überbrückungshilfe III bereit, die Zuschüsse zu den Fixkosten vorsieht. Mit verbesserten Konditionen, insbesondere einem höheren monatlichen Zuschuss in Höhe von maximal 500.000 Euro für die direkt und indirekt von den Schließungen betroffenen Unternehmen, leistet der Bund seinen Beitrag, Unternehmen und Beschäftigung zu sichern. Für die von der Schließung betroffenen Unternehmen soll es Abschlagszahlungen ähnlich wie bei den außerordentlichen Wirtschaftshilfen geben. Der mit den Schließungsanordnungen verbundene Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel undanderen Branchen soll aufgefangen werden, indem Teilabschreibungen unbürokratisch und schnell möglich gemacht werden. Zu inventarisierende Güter können ausgebucht werden. Damit kann der Handel die insoweit entstehenden Verluste unmittelbar verrechnen und steuermindernd ansetzen. Das sichert Liquidität.

15. Für Gewerbemiet- und Pachtverhältnisse, die von staatlichen Covid-19 Maßnahmen betroffen sind, wird gesetzlich vermutet, dass erhebliche (Nutzungs- ) Beschränkungen in Folge der Covid-19-Pandemie eine schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage darstellen können. Damit werden Verhandlungen zwischen Gewerbemietern bzw. Pächtern und Eigentümern vereinfacht.

16. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder werden im Lichte der weiteren Infektionsentwicklung am 5. Januar 2021 erneut beraten und über die Maßnahmen ab 11. Januar 2021 beschließen.

Zusätzlich wurden weitere Überbrückungshilfen aufgesetzt (Überbrückungshilfen III):

Erstattung der Fixkosten

Erstattungsfähig sind Fixkosten entsprechend des Kostenkatalogs der Überbrückungshilfe III – also insbesondere Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, Abschreibungen bis zu einer Höhe von 50 Prozent sowie weitere fortlaufende betriebliche Fixkosten. Die Erstattung der Fixkosten erfolgt in Abhängigkeit vom Umsatzrückgang während des betreffenden Kalendermonats, typischerweise im Vergleich zum entsprechenden Monat im Jahr 2019:

  • Bei Umsatzrückgängen zwischen 30 und 50 Prozent werden 40 Prozent der Fixkosten erstattet,
  • bei Umsatzrückgängen zwischen 50 und 70 Prozent werden 60 Prozent der Fixkosten erstattet und
  • bei Umsatzrückgängen von mehr als 70 Prozent werden 90 Prozent der Fixkosten erstattet. Beträgt der Umsatzrückgang weniger als 30 Prozent erfolgt keine Erstattung.

Zusätzlich antragsberechtigte Unternehmen

Zusätzlich antragsberechtigt für den Zeitraum der Schließungsanordnungen sind:

  • Unternehmen, die im Dezember von den zusätzlichen Schließungen direkt oder indirekt betroffen sind (1.),
  • Unternehmen, die im neuen Jahr weiter von den am 28. Oktober bzw. den jetzt neu vereinbarten Schließungen betroffen sind (2.) und
  • diejenigen Unternehmen, die zwar nicht geschlossen sind, aber auch im neuen Jahr erhebliche Umsatzeinbußen haben (3.):

1. Neu geschlossene Unternehmen im Dezember 2020 (insb. Einzelhandel)

Die Überbrückungshilfe III steht im Dezember 2020 für die Unternehmen zur Verfügung, die aufgrund des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 13. Dezember 2020 im Dezember zusätzlich geschlossen werden.

Der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen umfasst sowohl die direkt geschlossenen Unternehmen wie auch diejenigen Unternehmen mit einem sehr starken Geschäftsbezug zu den direkt geschlossenen Unternehmen (indirekt Betroffene).

Für diese Unternehmen gilt ein Förderhöchstbetrag von 500.000 Euro pro Monat. Es sollen Abschlagszahlungen entsprechend der Regelungen der außerordentlichen Wirtschaftshilfen (maximal 50.000 Euro) ermöglicht werden.

2. Geschlossene Unternehmen in 2021

Die Überbrückungshilfe III steht für den Zeitraum der Schließungen im ersten Halbjahr 2021 für diejenigen Unternehmen in den Monaten zur Verfügung, in denen sie aufgrund der Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auch im Jahr 2021 im betreffenden Monat geschlossen bleiben (bzw. indirekt von den Schließungen betroffen sind).

Der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen entspricht ebenso wie die Förderhöchstsummen den unter 1. dargestellten Konstellationen (Förderhöchstbetrag 500.000 Euro pro Monat). Es sollen Abschlagszahlungen vorgesehen werden.

3. Unternehmen mit Umsatzrückgängen

Antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe III sind schließlich diejenigen Unternehmen, die zwar nicht geschlossen und im engeren Sinne direkt oder indirekt betroffen sind, aber dennoch besonders hohe Umsatzrückgänge während der Zeit der Schließungsanordnungen zu verzeichnen haben.

Schon bisher sieht die Überbrückungshilfe III daher für November und Dezember 2020 vor, dass Unternehmen für diese beiden Monate antragsberechtigt sind, die einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 40 Prozent aufweisen. Diese Regelung wird für das erste Halbjahr 2021 verlängert, so dass Unternehmen anspruchsberechtigt sind, deren Umsatz im Vergleich zum Umsatz des Vergleichsmonats des Jahres 2019 um 40 Prozent zurückgegangen ist. Ihnen steht dann die Überbrückungshilfe III für den Schließungsmonat zu.

Hier liegt die Obergrenze für die Fixkostenerstattung bei den in der Überbrückungshilfe III üblichen 200.000 Euro pro Monat.

Weitergeltung der Überbrückungshilfe III

Diese Sonderregelung ergänzt die im Übrigen geltende Zugangsberechtigung zur Überbrückungshilfe III, die sich am Umsatzrückgang im Jahr 2020 orientiert.

Es gilt weiterhin, dass Unternehmen, die von April bis Dezember 2020 einen Umsatzrückgang von entweder 50 Prozent an zwei aufeinanderfolgenden Monaten oder von 30 Prozent im Gesamtzeitraum April bis Dezember 2020 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019 zu verzeichnen hatten, grundsätzlich im gesamten ersten Halbjahr 2021 antragsberechtigt sind.

Die prozentuale Erstattung der Fixkosten für den Förderzeitraum ist abhängig vom konkreten Umsatzrückgang im betreffenden Monat 2021 (40 bis 90 Prozent, siehe oben). Es gilt die übliche Obergrenze von 200.000 Euro pro Monat.

Kosten der erweiterten Überbrückungshilfe III

Die Kosten der so erweiterten Überbrückungshilfe III werden während eines Monats mit angeordneten Schließungen auf etwa 11,2 Milliarden Euro geschätzt. Die Kosten in Monaten ohne angeordneten Schließungen sind geringer.

Ehrenamtspaket im Jahressteuergesetz

Dezember 5, 2020
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute komme ich als direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Mainz und Mainz-Bingen auf Sie zu, um Sie darüber zu informieren, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit ihrer langjährigen Forderung, den Übungsleiterfreibetrag und die Ehrenamtspauschale anzupassen, erfolgreich war. Die letzte Erhöhung erfolgte mit dem Ehrenamtsgesetz 2013.

Durch die erfolgte Einigung mit dem Koalitionspartner in diesem Punkt und der Verabschiedung des Jahressteuergesetztes konnte jetzt für die Vereine und die ehrenamtlich Tätigen eine deutliche Verbesserung erreicht werden. Auf diese Weise kann zumindest finanziell das große Engagement in den Vereinen stärker gewürdigt werden.

Im Einzelnen soll eine Anhebung des Übungsleiterfreibetrags von 2.400 Euro auf 3.000 Euro pro Jahr und die Erhöhung der Ehrenamtspauschale von 720 Euro auf 840 Euro pro Jahr erfolgen.

Die Erhöhung der Ehrenamtspauschale soll dabei all diejenigen unterstützen, die nicht in den Anwendungsbereich des Übungsleiterfreibetrags fallen, sich aber gleichwohl ehrenamtlich engagieren, beispielsweise als Schriftführer oder Kassenwart von gemeinnützigen Vereinen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Jahressteuergesetzes für die Vereine ist die Anpassung der Freigrenze im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von 35.000 Euro auf 45.000 Euro pro Jahr.

Die Erhöhung der Freigrenze soll insbesondere kleinere Vereine und die für solche Vereine ehrenamtlich Tätigen von steuerrechtlichen Verpflichtungen entlasten. Diese Anhebung ist nach mehr als zwölf Jahren auch Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mehr als notwendig geworden, um geänderte wirtschaftliche Verhältnisse in den Vereinen abzubilden. So hat sich beispielsweise aufgrund der Einführung des Mindestlohns gerade für kleinere wirtschaftliche Geschäftsbetriebe die Kostenstruktur deutlich verändert.

Eine weitere Verbesserung wurde in Bezug auf Spendenbescheinigungen durch die Anhebung der Grenze des vereinfachten Zuwendungsnachweises von 200 Euro auf 300 Euro erreicht.

Die andauernde Coronapandemie hat die Vereine hart getroffen: das Vereinsleben und viele Aktivitäten können nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Umso mehr ist die Hoffnung groß, im kommenden Frühjahr und Sommer wieder starten zu können. Hierzu passt dann auch mehr Spielraum für die Vereine und die Besserstellung von Trainern und Übungsleitern gut.

Mit freundlichen Grüßen – bleiben Sie hoffnungsfroh!

Ursula Groden-Kranich MdB

Der ganze Brief als PDF

Was Bund und Länder am 28. Oktober 2020 beschlossen haben: Der „Wellenbrecher“

Oktober 29, 2020
Aktuell

Sehr geehrter Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

um möglichst aktuell über die beschlossenen Maßnehmen von Bund und Ländern zu informieren, haben wir Ihnen eine Kurzuebersicht sowie die getroffenen Beschlüsse im Wortlaut verlinkt.

Ebenso können Sie die heutige Debatte im Bundestag, die einer Regierungserklärung der Kanzlerin folgte, auf der Internetseite des Deutschen Bundestages ansehen: https://www.bundestag.de/. Ich empfehle ebenfalls die engagierte Rede unseres Fraktionsvorsitzenden.

Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass insbesondere die Gastronomie weniger restriktiv heruntergefahren worden wäre, so hilft uns nur, die Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und alle Unterhaltungsangebote, die der Freizeit dienen, einzustellen. Dies ist erforderlich, um Kitas und Schulen sowie die Wirtschaftskreisläufe in unserem Land aufrecht zu erhalten. All diese Maßnahmen sind nun für einen Monat angesetzt, um dann – im Dezember – möglichst viele Bereiche unseres Lebens wieder zu „normalisieren“.

Nach Rücksprachen mit Ärzten und Wissenschaftlern ist es dringend erforderlich, nun zu handeln. Ansonsten überlasten wir unser Gesundheitssystem bald massiv; insbesondere auch, da das Arzt- und Pflegepersonal aktuell schon an seinen Kapazitätsgrenzen arbeitet. Lassen Sie uns solidarisch sein, um nicht in ähnliche Situationen zu geraten, wie es etwa unsere Nachbarländer Tschechien, Belgien oder Frankreich bereits sind.

Bleiben Sie gesund und hoffnungsfroh!

Ihre Ursula Groden-Kranich MdB

Faktenblatt zu den Coronamaßnahmen (Stand: 9. Mai 2020)

Mai 14, 2020
Aktuell

Der aktuelle Stand der Corona-Maßnahmen in Rheinland-Pfalz: hier

Stand: 9. Mai 2020

Wir stehen an Ihrer Seite!

April 2, 2020
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Die Einreise von Erntehelfern wird unter Auflagen nun doch ermöglicht! Lesen Sie hier mehr.

Faktenblätter zu den Coronahilfen

März 27, 2020
Paul-Löbe-Haus und Reichstagsgebäude in Berlin - Foto: Ansgar Koreng

Der Deutsche Bundestag hat am Mittwoch, den 25. März 2020 umfassende Hilfspakete beschlossen, welche die Bevölkerung vor den Auswirkungen der Coronakrise schützen soll. Auch der rheinland-pfälzische Landtag und der Deutsche Bundesrat haben am Freitag, den 27. März 2020 weitere Maßnahmen beschlossen. Dazu haben wir Faktenblätter für Sie zusammengestellt und nachfolgend verlinkt:

  1. Unterstützung für Unternehmen
  2. Unterstützung für Familien
  3. Unterstützung für den Gesundheitssektor
  4. Unterstützung für Kulturschaffende
  5. Wie wurde das Ganze finanziert?

Foto: Ansgar Koreng

Schlaglicht Rente: Grundrente und Betriebsrente

November 14, 2019
chaperon3r0a2553

CDU/CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag die Einführung einer Grundrente beschlossen, um die Lebensleistung von Menschen anzuerkennen, die jahrzehntelang gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben. Die Grundrente soll damit auch einen Beitrag zum Schutz vor Altersarmut leisten…

Lesen Sie hier das ganze Schlaglicht!

Einladung zur Weinprobe „von Frauen für Frauen“

Juli 30, 2019
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Sehr geehrte Damen und Herren,

am Dienstag, den 13. August 2019 findet meine „Weinprobe von Frauen für Frauen“ statt. Los geht es um 19 Uhr im schönen Kastanienhof in der Zornheimer Neugasse 12. Ich würde mich sehr darüber freuen, Sie persönlich begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich kurz per E-Mail unter anmeldung@groden-kranich.de oder per Telefon unter 06131 5538161 an.

Ich freue mich auf Sie!

Hier finden Sie die offizielle Einladung (einfach klicken)

Unser Weg zur Grünen Null

Juli 17, 2019
Reichstag bei Sonne

Umweltschutz ist mehr als nur CO2-Reduktion – aber auch nicht weniger. Klimapolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Arbeitsgebiete in Politik und Gesellschaft betrifft und der sich alle auf dem Weg zur “Grünen Null” stellen müssen. Daher habe ich gemeinsam mit 15 Bundestagsabgeordneten ein neues Konzept eines CO2-Preises vorgelegt, mit dem wir unsere Klimaziele bis 2050 einhalten können.

Lesen Sie hier das ganze Konzeptpapier „Ein neuer Weg zur Grünen Null“.

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