Pressemitteilung: Erfolg gegen systematische Verletzung des Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen

12.02.20

Heute gab das Land Hessen bekannt, dass Laudamotion, die österreichische Tochter des Billigfliegers Ryanair, eine satte Strafe für systematische Verstöße gegen das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zahlen muss.

„Dass Laudamotion nun 272.500 Euro Strafe zahlen muss, ist längst überfällig und mehr als gerecht“, so Groden-Kranich. Gemeinsam mit den Abgeordneten Tabea Rößner und Ulli Nissen steht Ursula Groden-Kranich dem überfraktionellen Parlamentskreis Fluglärm vor. „Bereits Ende des Jahres 2018 plädierten wir in einem persönlichen Gespräch mit der Darmstädter Regierungspräsidentin für eine striktere Durchsetzung von Strafzahlungen, sollten Fluggesellschaften durch ihre Flugplangestaltung in den Verdacht geraten, systematisch gegen das Nachtflugverbot zu verstoßen“, so Groden-Kranich weiter. „Unsere Forderungen tragen nun endlich Früchte. Es geht nicht, dass unter dieser rechtswidrigen Optimierung des Unternehmens die betroffenen Anwohner leiden.“

Das Regierungspräsidium Darmstadt ist für die Strafzahlungen bei Verstößen am Frankfurter Flughafen zuständig. „Ich hoffe, dass das Urteil gegen Laudamotion nun eine abschreckende Wirkung auf andere Airlines hat, sich strikt an das Nachtflugverbot zu halten. Darauf verlassen sich die Anwohnerinnen und Anwohner rund um den Frankfurter Flughafen“, so Groden-Kranich abschließend.

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