Stillstehende Rolltreppen am Mainzer Hauptbahnhof – Junge Union und Bundestagsabgeordnete Groden-Kranich haken nach

04.07.18

Ein Ärgernis, das Bahnhreisenden und Pendlern in Mainz oft begegnet, sind nicht fahrende Rolltreppen im Hauptbahnhof. Nach rund zweiwöchigem Stillstand der Rolltreppe am Haupteingang des Mainzer Bahnhofs hakte die CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich am 13. Juni bei den zuständigen Stellen der Bahn nach. „Ich bin froh, dass die Bahn sofort auf meine Anfrage reagierte und wenige Tage später die Rolltreppe wieder lief. Ich habe deutlich gemacht, dass tausende Pendler davon betroffen sind, darunter auch ältere Menschen oder Menschen mit Gebrechen“, so Groden-Kranich.

Die Bahn erklärt in einer Antwort an die Abgeordnete, dass am 14. Juni mit der Reparatur der bereits seit dem 27. Mai still stehenden Rolltreppe begonnen wurde.

Die Junge Union, deren Mitglieder die Abgeordnete auf den Zustand aufmerksam machten, sind erfreut über den schnellen Erfolg, aber mahnen an: „Es kann nicht sein, dass erst auf Drängen einer Bundestagsabgeordneten etwas passiert. Wir wundern uns sehr, dass zwei Wochen lang gar nichts passiert, aber am Tag nach der Anfrage unserer Abgeordneten plötzlich mit Reparaturen begonnen werden kann“, so Torsten Rohe, Vorsitzender der Jungen Union Mainz.

Vor allem handelte es sich bei dem aktuellen Vorfall nicht um einen Einzelfall. Wir beobachten schon seit längerem, dass im Mainzer Bahnhof oft Rolltreppen stehen. In einer Stadt, die mit einem Verkehrsproblem zu kämpfen hat, gewinnt der ÖPNV so natürlich nicht an Attraktivität“, so Marc Philipp Janson, Rohes Stellvertreter: „Ich selbst fahre oft vom Mainzer Hauptbahnhof aus mit dem Zug. Es ist schon auffallend, dass ich oft in Mainz tagelang gesperrte Rolltreppen sehe, in anderen Bahnhöfen jedoch so gut wie nie – und wenn doch, dann arbeitet daran jemand.“

Die Junge Union fordert, dass auch in Mainz Rolltreppen schnellstmöglich repariert werden.

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