„Zupacken und gewinnen“ – Ministerpräsident Daniel Günther zu Besuch in Mainz-Drais

12.04.19

Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzender Daniel Günther aus Schleswig-Holstein stattete im Zuge des Europa- und Kommunalwahlkampfes der CDU Mainz und allen Interessierten einen Besuch im Obsthof Nickolaus in Drais ab. Sein erster Kommentar: „Ich bin neidisch. Neidisch darauf, dass Sie die Möglichkeit haben, gleichzeitig für Europa und auf kommunaler Ebene abstimmen zu dürfen.“

In seinem anschließenden kurzen Vortrag spannte der Ministerpräsident genau über dieses Thema seine Brücke: Europa auf der einen Seite – die Politik vor der eigenen Haustür auf der anderen, für Günther ein „Festtag der Demokratie“.
Angesprochen auf seine sehr erfolgreiche Landtagswahl zuhause in Schleswig-Holstein zählte Günther die drei zentralen Themen seines Wahlkampfes auf: Rückkehr zu G9 bei Schulen, Ausbau von Autobahnen und Infrastruktur und eine Verbesserung der Sicherheit durch mehr Polizei.
Trotz aller Vorbehalte der Medienwelt habe er sich auf dieses schmale, aber konsequente Profil verständigt, und damit den Bürgern eine glaubwürdige Alternative gegeben.

Gemeinsam mit der Gastgeberin, Frau Ursula Groden-Kranich MdB als Abgeordnete aus Mainz und dem Landtagsabgeordneten Gerd Schreiner, die jeweils die beiden anderen politischen Ebenen vertraten, wurde im Anschluss lebhaft diskutiert. Besonders die Themen Bildung und Europa standen hier im Fokus. So wurde Ministerpräsident Günther präzise nach der „Bildungskehrtwende“ in seinem Land ausgefragt. „Wir haben das System wieder umgedreht. G9 an allen Schulen, Noten in der Grundschule und verbesserte Lehrerkompetenz.“ Dies hätte vor allem ein Ziel: eine deutlich höhere „Bildungsqualität“ und der Anschluss an die Bundesländer-Spitzengruppe. Auch Europa stand für Günther auf der Agenda. So war er in seiner Funktion als Bundesratspräsident gemeinsam mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble noch am selben Tag in Wien zur gemeinsamen Sitzung aller EU-Parlamentspräsidenten gewesen. Vor allem der Brexit sei hier auch „schon ein Thema“ gewesen.

Sehr gerne und ausführlich ging der Ministerpräsident im Anschluss auf die zahlreichen Fragen des Publikums ein. Angesprochen auf die hohen Umfragen der Grünen meinte Günther: „Ich erlebe die Grünen in Schleswig-Holstein als sehr zuverlässigen Partner, der sich an alle Absprachen hält.“ -Nur so sei seine Jamaika-Koalition überhaupt möglich gewesen. Bei vielen Themen wie der Windkraft habe man sich dann auch eben auf Kompromisse einlassen müssen.
Auch das hält Daniel Günther für zentral: das Beste aus allen Parteien mitnehmen und nicht immer nur die eigenen Ideen für strikt alternativlos halten. Frei nach seinem Wahlkampf-Motto „Anpacken statt rumschnacken“ ging es Günther dabei vor allem um eins: „Als Politiker sollten wir lernen, positive und optimistische Politik zu machen. Der Wähler will Mut, keine Angstmache.“

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Bildunterschrift: v.l.n.r. Gerd Schreiner MdL, Ursula Groden-Kranich MdB, Ministerpräsident Daniel Günther MdL und Hannsgeorg Schönig

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Bildunterschrift 2: v.l.n.r. Thomas Nickolaus, Ursula Groden-Kranich MdB, Ministerpräsident Daniel Günther MdL, Anja Nickolaus, Maria Nickolaus und Peter Nickolaus

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